• Verkehrsbauten sind Schlüsselgebäude einer Nation. Das Ankommen in einer Stadt, an einem Flughafen, in einem Bahnhof vermittelt den ersten Eindruck, weckt Erwartungen und Vorfreude. Das Abreisen ist ebenso mit Emotionen verbunden: Abschied nehmen und einen letzten Blick werfen auf eine Stadt oder die Heimat. So sind Bahnhöfe, Flughäfen oder Strassenzüge die eigentlichen Repräsentationsbauten des Landes. Und doch sind sie bloss Durchgangsorte, an denen man nicht länger als notwendig verweilt. Grund genug, diesen Orten ein Gesicht zu geben. "Transitzonen" heisst das vorliegende steeldoc. Es zeigt drei neuere Verkehrsbauten, die prägenden Charakter auf die Menschen habend dürften, die sich durch sie hindurch die Schweiz erschliessen.
  • Der Weg ist das Ziel – schon immer waren Verkehrswege und Transitzonen wichtige Bauwerke, die eine Stadt oder eine Landschaft prägen. Sie bleiben in Erinnerung, weil sie den Reisenden dorthin führen, wo er hin will, oder ihm das Warten, Parkieren oder das Wiedersehen ermöglichen. Ein Verkehrsbauwerk hat deshalb nicht nur eine praktische Funktion, sondern auch eine wegweisende, welche die Orientierung und Wiedererkennbarkeit fordert. Im vorliegenden steeldoc geht es also um diese meist leichtfüssigen aber expressiven Brücken, Dächer, Hallen und Wege. Wie immer stellen wir die Projekte bis ins Detail vor, damit ersichtlich wird, dass Bauen mit Stahl ganz einfach ist.
  • Das aktuelle Heft präsentiert eine Übersicht über die heute gängigen Deckensysteme in Stahl und deren Vorteile. Der Einführungsteil geht auch auf den Verbundbau mit anderen Baumaterialien ein und zeigt die neuesten Entwicklungstendenzen auf. Darauf folgt die Dokumentation exemplarischer, mehrgeschossiger Stahlbauten. Drei Bauten aus der Schweiz zeigen die unterschiedlichen Ausprägungen des Geschossbaus. Ein Hochschulgebäude in Baden trumpft mit ungewöhnlicher Leichtigkeit, ein Bürogebäude einer Stahlbau-Unternehmung geht neue Wege im rationellen Systembau und schliesslich zeigen wir im Detail den Aufbau des bereits 2011 mit dem Prix Acier prämierten Verwaltungsgebäudes Actelion auf, dessen spektakuläre Konstruktion teilweise unter der Kritik der Rationalisten stand. Eine Stapelung von Raumkörpern und damit ganz ähnlich geartet ist das Hochschulgebäude ENSA der Universität Strassburg – auch hier ein Schweizer Stahlbauer am Werk. Ein schräger Bürobau einer Bank in Kopenhagen zeigt die Virtuosität des Stahlbaus in der Vertikalen auf und am Ende lockt ein kleiner, aber ungewöhnlich konzipierter Sportbau in Paris mit beispielhaftem Mut zur Lücke.
  • Mit der Verleihung des fünften Prix Acier begeht der schweizerische Stahlbaupreis bereits ein kleines Jubiläum. Anders als bei einem reinen Architekturpreis werden Bauwerke ausgezeichnet, die exemplarisch für die architektonische Qualität und technische Leistungsfähigkeit des Schweizer Stahl- und Metallbaus sind. Noch nie lagen der Jury so viele Dossiers unterschiedlicher Massstäbe vor. Erfreulich ist die Qualität der Projekte, der schweizerische Stahlbaupreis hat sich etabliert, das Bewusstsein um den Qualitätsanspruch ist vorhanden. Beeindruckend ist die hohe Kompetenz in Architektur, Engineering, Herstellung und Montage. Der Prix Acier motiviert und inspiriert. Dieses Heft präsentiert die Preisträger und Auszeichnungen 2014. Die Texte sind der jeweiligen Laudatio der Preisträger und Auszeichnungen entnommen.
  • Das vorliegende steeldoc thematisiert den innovativen Bürobau. Ein Firmensitz ist ein gebauter Imageträger. Wo bisher Design und Stil gepflegt wurden, zählt heute vor allem der Innovationscharakter. Das Wohlbefinden des Mitarbeiters und des Kunden steht im Vordergrung. Dazu gehören luft- und lichtdurchflutete Lobbies, Konferenzbereiche und Büros, Grünzonen, individuell regulierbare Klimasysteme und das Nutzen von Energie aus Sonne, Erde, Wasser und dem Betrieb. Steeldoc zeigt die Details der Konstruktion und beschreibt die konzeptuellen Ideen dahinter.
  • Vom Wachstum der Mobilität betroffen, sind alle Bereiche vom Strassen-, Schienen-, Schiffs- bis zum Flugverkehr. Die stark mitwachsende Infrastruktur besteht nicht nur aus Bauwerken wie Brücken, Parkhäusern oder Flughäfen. So schaffen beispielsweise Platzüberdachungen spannende Erlebnisräume im öffentlichen Bereich. Zudem weiten sich die Anforderungen von rationalen Aspekten vermehrt auch auf eine emotionale Ebene hin aus. Um diese Aufgabe meistern zu können, eignet sich Stahl in geradezu idealer Weise. Sehr grosse Spannweiten werden mit einem hervorragenden Gewichts-Leistungsverhältnis möglich. Die Flexibilität, die lange Lebensdauer und ein einfaches Recycling lassen Stahl zum ökologischen Baustoff werden. Hinzu kommen seine hervorragenden technologischen, konstruktiven und physikalischen Eigenschaften. Die vorliegende Dokumentation zeigt einzelne Bauwerke, welche die Grenzen des Möglichen ausgelotet haben, Funktion und menschliche Sinneswahrnehmung zu einem reizvollen Spiel verbinden oder mit der natürlichen Belichtung und gerichteter LED-Beleuchtung dank einer transparenten Bauweise Akzente setzen. Grosse Spannweiten ermöglichen die stützenfreie Nutzung für die Wartung von Trams und Intercity-Zügen.
  • Vom Wachstum der Mobilität betroffen, sind alle Bereiche vom Strassen-, Schienen-, Schiffs- bis zum Flugverkehr. Die stark mitwachsende Infrastruktur besteht nicht nur aus Bauwerken wie Brücken, Parkhäusern oder Flughäfen. So schaffen beispielsweise Platzüberdachungen spannende Erlebnisräume im öffentlichen Bereich. Zudem weiten sich die Anforderungen von rationalen Aspekten vermehrt auch auf eine emotionale Ebene hin aus. Um diese Aufgabe meistern zu können, eignet sich Stahl in geradezu idealer Weise. Sehr grosse Spannweiten werden mit einem hervorragenden Gewichts-Leistungsverhältnis möglich. Die Flexibilität, die lange Lebensdauer und ein einfaches Recycling lassen Stahl zum ökologischen Baustoff werden. Hinzu kommen seine hervorragenden technologischen, konstruktiven und physikalischen Eigenschaften. Die vorliegende Dokumentation zeigt einzelne Bauwerke, welche die Grenzen des Möglichen ausgelotet haben, Funktion und menschliche Sinneswahrnehmung zu einem reizvollen Spiel verbinden oder mit der natürlichen Belichtung und gerichteter LED-Beleuchtung dank einer transparenten Bauweise Akzente setzen. Grosse Spannweiten ermöglichen die stützenfreie Nutzung für die Wartung von Trams und Intercity-Zügen.
  • Im vorliegenden steeldoc stellen wir die vier Preisträger und die vier Anerkennungen des Prix Acier 2007 vor. Das wohl grösste Projekt und jenes mit der grössten Publikumswirkung ist das Stadion Letzigrund in Zürich. Was so leicht und mühelos auf tanzenden Stützen schwebt, ist ein Meisterwerk an Präzisionsarbeit. Bei der Darstellung der Projekte wird wie immer Wert aufs Detail gelegt.
  • Steeldoc est la documentation d’architecture publiée par le Centre suisse de la construction métallique. Steeldoc paraît quatre fois par année, chaque numéro traitant d’un sujet particulier. L’accent est mis sur une présentation attrayante des ouvrages et sur les détails de construction. Les articles sont purement rédactionnels et ne contiennent aucune publicité. L’édition complète représente une source d’informations fondamentales sur l’architecture en acier.
  • Stahl ist prädestiniert für den Industrie- und Hallenbau. Schon seit der frühen Industrialisierung wurden die Vorteile der grossen Stützenabstände und Spannweiten im Stahlbau für Fabrikationshallen genutzt. Im vorliegenden steeldoc zeigen wir Beispiele von Hallenbauten, bei denen sich Form und Funktion die Waage halten und die das Image der Bauherrschaft bewusst prägen.
  • Kultur- und Gedenkstätten sind Orte, die Inhalte vermitteln sollen. Im vorliegenden steeldoc zeigen wir Stahlbau als sichtbare Tragstruktur, im Verbund mit Naturstein, als massives, raumbildendes Element und als unsichtbare, dienende Tragstruktur. Gemeinsam ist den Projekten, dass die Ausformulierung des Tragwerkes aus Stahl immer einen deutlichen Einfluss auf die Qualität und die Ausstrahlung des Raumes hat. Hier wird gespielt mit den mannigfachen Empfindungen, die das Material und seine Verarbeitung hervorrufen kann, wenn es im Dienste eines höheren Nutzens steht. steeldoc legt den Fokus wie immer aufs Detail, so dass die Dokumentation praktische Anregung zum Experimentieren gibt. Stahl ist nicht nur hart und kalt, sondern auch weich und beweglich.
  • Pavillon kommt von Schmetterling - "papilio", das im übertragenen Sinne schon zu Römerzeit auch Zelt bedeutete. Im 18. Jahrhundert mutiert der Pavillon im französischen und deutschen Sprachgebrauch zum kleinen Gartenhaus oder Festzelt. Die Leichtigkeit macht den Pavillon auch mobil und damit als Typologie für den Stahlbau prädestiniert. Als Sommerthema hat es der Pavillon in dieser Ausgabe von steeldoc mit Leichtigkeit auf die Titelseite geschafft.