Prix Acier | Schweizer Stahlbaupreis Prix Acier 2011

Das Stahlbau Zentrum Schweiz hat zum vierten Mal den Schweizer Stahlbaupreis Prix Acier ausgeschrieben. Er wird alle zwei Jahre für herausragende Bauwerke verliehen, bei denen der Baustoff Stahl als architektonisches Ausdrucksmittel eingesetzt wurde. Ziel ist die Förderung der Schweizer Stahlbaukompetenz und die Sensibilisierung für das technische Potenzial und die architektonische Ausdrucksstärke des Stahlbaus.

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Fachjury

Für die Jurierung 2011 wurden rund 30 Projekte eingereicht. Unter Beurteilung der ausgewiesenen Fachjury wurden insgesamt drei Projekte mit dem Schweizer Stahlbaupreis Prix Acier 2011 ausgezeichnet. Zudem vergab die Jury acht Anerkennungen. Die Reihenfolge der Projekte stellt keine Bewertung dar.

Peter Berger

Dipl. Arch. ETH, Theo Hotz AG, Zürich; Prof. an der BFH

Stefan Camenzind

Dipl. Arch. HTL SIA, Camenzind Evolution

 

Mario Fontana

Prof. Dr. dipl. Ing. ETH, IBK ETH Zürich

Beat Jordi

Dipl. Arch. ETH BSA SIA, ADP Architekten, Zürich

 

 

Inès Lamunière

Dipl. Arch. ETH SIA, Professorin und Direktorin ENAC, Lausanne

Evelyn C. Frisch

Dipl. Arch. ETH, ehm. Direktorin Stahlbau Zentrum Schweiz

Daniel Meyer

Dipl. Ing. ETH SIA SWB, Dr. Lüchinger + Meyer AG Zürich, Prof. an der ZHAW

Christoph Gemperle

Dipl. Ing. ETH, Huber + Gemperle, Wil; Prof. an der  ZHAW, Winterthur

Gewinner

Langensandbrücke, Luzern

Projektpartner

Bauherrschaft:       Stadt Luzern/Tiefbauamt und SBB AG
Architekten:       Brauen & Wälchli Sàrl, Lausanne
Ingenieure:       INGENI SA (ehem. Guscetti & Tournier SA), Carouge
Bauleitung:       PMP Plüss & Meyer Partner, Luzern
Stahlbau:       Zwahlen & Mayr SA, Aigle
Totalunternehmer:       Brun AG, Emmenbrücke
Fertigstellung:       2010
Durch Anklicken können die Bilder honorarfrei heruntergeladen und unter Angabe des Copyrights (Fotos: Yves André) für die Pressearbeit im Zusammenhang mit dem Prix Acier verwendet werden.

Die Langensandbrücke in Luzern überquert die Gleise des Hauptbahnhofes und verbindet das Stadtzentrum mit dem Stadtteil Tribschen in einem dichten Verkehrsknotenpunkt. Sie ersetzt eine in die Jahre gekommene Betonbrücke von 1938, welche den wachsenden Anforderungen des Strassen- und Schienenverkehrs nicht mehr gerecht wurde.

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Schutzdach Abbaye de Saint-Maurice

Projektpartner

Bauherrschaft:       Abbaye de St-Maurice, St-Maurice
Architekten:       savioz fabrizzi architectes, Sion
Ingenieure:       Alpatec SA, Martigny
Stahlbau:       Zwahlen & Mayr SA, Aigle
Fertigstellung:       2010
Durch Anklicken können die Bilder honorarfrei heruntergeladen und unter Angabe des Copyrights (Fotos: Thomas Jantscher) für die Pressearbeit im Zusammenhang mit dem Prix Acier verwendet werden.

Die Abtei von Saint-Maurice entstand vermutlich bereits im 4. Jahrhundert am Fusse eines steilen Felshanges, der dem Bauwerk ursprünglich hätte Schutz bieten sollen. Ein Schutz, der sich später als Gefahr herausstellen sollte – denn herunterfallende Steine und Wasser haben immer wieder Schäden verursacht:

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Actelion Business Center, Allschwil

Projektpartner

Bauherrschaft:       Actelion Pharmaceuticals Ltd., Allschwil
Architekten:       ARGE Herzog & de Meuron AG / Proplaning AG, Basel
Ingenieure:       WGG Schnetzer Puskas Ingenieure AG, Basel
Stahlbau:       Winterhalter Stahlbau GmbH, Freiburg im Breisgau (D)
Fertigstellung:       2010
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Das neue Dienstleistungsgebäude des Pharmaunternehmens Actelion verkörpert mit seinem spektakulären architektonischen Ansatz das Bedürfnis nach Selbstdarstellung eines internationalen Konzerns, setzt sich aber auch mit der Frage auseinander, wie ein offenes Baugrundstück in einer periferen, grün-urbanen Umgebung räumlich markant besetzt werden kann.

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Anerkennungen

Sporthalle Esplanade, Biel

Projektpartner

Bauherrschaft:       Stadt Biel, Hochbauamt
Architekten:       GXM Architekten, Zürich
Ingenieure:       Dr. Deuring + Oeninger AG, Winterthur
Stahlbau:       Jakem AG, Münchwilen
Fertigstellung:       2009
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Auf einem denkmalgeschützten Areal mit Werkhofcharakter steht als städtebaulicher Schwerpunkt die Sporthalle „Esplanade“. Eine weitgespannte Stahlkonstruktion überdacht den Hallenraum und bringt viel Licht und Leichtigkeit ins Innere. Das Grossvolumen mit einer Dreifachturnhalle übernimmt in seiner Formen- und Detailsprache Themen der industriell geprägten Umgebung auf und entwickelt diese weiter zu einem eigenständigen Gebäude mit starker Signalwirkung.

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Museum der Kulturen, Basel

Projektpartner

Bauherrschaft:       Stiftung zur Förderung des Museums der Kulturen, Basel
Architekten:       Herzog & de Meuron Architekten, Basel / Proplaning AG, Basel
Ingenieure:       ZPF Ingenieure AG, Basel
Stahlbau:       Preiswerk + Esser AG Basel, Pratteln
Fertigstellung:       2011
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Das Museum der Kulturen in Basel ist das älteste völkerkundliche Museum Europas und das grösste der Schweiz. Bereits 1849 zeigte es die Altamerika-Bestände des Basler Geschäftsmannes Lukas Vischer und wurde seither durch Schenkungen zu einer der bedeutendsten völkerkundlichen Sammlungen Europas.

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Showroom Mercedes-Benz Kestenholz, Basel

Projektpartner

Bauherrschaft:       Kestenholz Basel AG / Balintra AG / Genossenschaft St. Jakob-Park, Basel
Architekten:       Herzog & de Meuron Architekten AG, Basel
Ingenieure:       WGG Schnetzer Puskas Ingenieure AG, Basel
Stahlbau:       H. Wetter AG, Stetten
Fertigstellung:       2008
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Der St. Jakob-Park ist ein durch die Planung der Architekten Herzog & de Meuron neu gestaltetes Stadtgebiet im Süden von Basel. Nebst dem bekannten Stadion, prägt der markante St. Jakob-Turm das Bild. Terrassen, schiefe Ebenen und Treppenlandschaften verbinden Innen und Aussen zu einem zusammenhängenden, bewegten Raum, der im Hochhaus gipfelt.

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Rolex Learning Center, ETH Lausanne

Projektpartner

Bauherrschaft:       EPFL VPPL, Lausanne
Architekten:       Kazuyo Sejima + Ryue Nishizawa / SANAA, Tokyo; Architram, Renens
Ingenieure:       Groupement B+G Ingenieure Bollinger & Grohmann, Frankfurt a. M.; Walther Mory Maier Bauingenieure AG, Münchenstein
Stahlbau:       Sottas SA, Bulle
Holzbau:       Ducret-Orges SA, Orges
Generalunternehmung:       Losinger Constructions SA, Lausanne
Fertigstellung:       2010
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Wie ein fliegender Teppich legt sich das Rolex Learning Center der ETH Lausanne ins Campusgelände am Ufer des Lac Léman. Es ist eine gebaute Landschaft, die auf 20‘000 Quadratmetern einen weitläufigen Raum für den Austausch der Wissenschaften und für inspirierende Lernatmosphäre bietet.Die sanft modulierte, hügelige Fläche besteht aus zwei Schalen, zwischen denen sich der Raum frei ergiesst.

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Schulgebäude BASPO, Magglingen

Projektpartner

Bauherrschaft:       Bundesamt für Bauten und Logistik, Bern
Architekten:       spaceshop Architekten, Biel
Ingenieure:       Tschopp Ingenieure, Bern
Fassadenplanung:       Sutter + Weidner, Biel
Stahlbau:       Casaulta & Klos, Bern; Scheidegger Metallbau AG, Kirchberg
Fertigstellung:       2010
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Das Bundesamt für Sport in Magglingen liegt hoch über dem Bielersee. 1944 gegründet, beherbergt es heute nebst den Verwaltungsräumen auch ein Kurs- und Tageszentrum, vielfältige Sportanlagen, Werkstätten und ein Hotel. Das Hauptgebäude wurde 1970 vom Bieler Architekten Max Schlup erbaut, einer der Protagonisten der Jurasüdfuss Architekten.

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Auditorium Weichenbauhalle, Bern

Projektpartner

Bauherrschaft:       Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion, Amt für Grundstücke und Gebäude, Bern
Architekten:       Giuliani.Hönger Architekten ETH BSA SIA, Zürich
Ingenieure:       Dr. Schwartz Consulting AG, Zug
Stahlbau:       Paul Gysin Stahl- und Apparatebau AG, Böckten; Preiswerk + Esser AG, Pratteln
Fertigstellung:       2010
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Die Weichenbauhalle wurde 1914 von der Firma vonRoll erbaut und diente während mehrerer Jahrzehnte der Herstellung von Weichen für Bahngleise. Sie bildet das Zentrum des Industrieareals vonRoll in Bern, das in den kommenden Jahren schrittweise zu einem Campus für Humanwissenschaften transformiert wird.

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Gleisbogenbrücke, Zürich West

Projektpartner

Bauherrschaft:       Tiefbauamt der Stadt Zürich
Architekten:       huggenbergerfries Architekten AG, Zürich
Ingenieure:       Aerni + Aerni Ingenieure AG, Zürich
Stahlbau:       Baltensperger AG, Höri
Fertigstellung:       2010
Durch Anklicken können die Bilder honorarfrei heruntergeladen und unter Angabe des Copyrights (Foto: Gabriel Baumann) für die Pressearbeit im Zusammenhang mit dem Prix Acier verwendet werden.

Das Stadtgebiet von Zürich-West mausert sich vom Industriequartier zur urbanen City mit markanten Gebäuden wie dem Prime-Tower und dem Mobimo-Hochhaus. In der Horizontalen prägt nun eine sanfte Bogenbrücke das Strassen- und Stadtbild. Die Fussgänger- und Velo-Passerelle mit ihrer schwungvollen Fahrbahn bildet eine Torsituation zur Stadt hin und wird so zur einem erfahrbaren städtebaulichen Markstein an einem schwer befahrenen Verkehrsknotenpunkt.

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Passerelle Pratocarasso – Galbisio, Bellinzona

Projektpartner

Bauherrschaft:       Città di Bellinzona, Servizi Urbani Comunali, Bellinzona
Architekten:       Ambrosetti Mozzetti Siano Architetti, Bellinzona
Ingenieure:       Spataro Petoud Partner SA, Bellinzona
Stahlbau:       Officine Ghidoni SA – Ferriere Cattaneo SA, Riazzino
Fertigstellung:       2010
Durch Anklicken können die Bilder honorarfrei heruntergeladen und unter Angabe des Copyrights (Fotos: Franco Mattei) für die Pressearbeit im Zusammenhang mit dem Prix Acier verwendet werden.

Die Passerelle über den Fluss Ticino verbindet zwei städtische Quartiere von Bellinzona, Galbisio und Pratocarasso. Die neue Verbindung dient der besseren Erschliessung von neuen Wohngebieten und Schulen im Norden der Stadt, der Förderung des nichtmotorisierten Verkehrs und der Aufwertung der Flusslandschaft als Erholungsgebiet.

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Wanderausstellung Prix Acier 2011

Die Ausstellung präsentierte die drei Siegerprojekte, die acht Projekte mit einer Anerkennung sowie das Projekt des European Steel Design Award 2011 in einer spannenden räumlichen Inszenierung.

Auf 12 grossen, volumenhaltigen Stelen aus unbehandeltem Stahlblech wurden die Projekte dokumentiert. Ein auf dem Boden liegender Gitterrost, ebenfalls aus unbehandeltem Stahl, fasste die einzelnen Stelen räumlich zu einem Ganzen und war bei der Besichtigung physisch erfahrbar. Detaillierte Pläne und Erklärungen veranschaulichten die konstruktiven und ästhetischen Aspekte der Bauwerke sowie die Stahlbaukompetenz der beteiligten Firmen. Grossformatige Ausschnitte der einzelnen Objekte dienten als Blickfang für die Besucher und rückten das Material Stahl ins Zentrum.

Die Eröffnung der Wanderausstellung erfolgte anlässlich der Preisverleihung am 15. September 2011 an der ETH Zürich Hönggerberg. Danach war die Ausstellung auf Tournée und nach der Swissbau an verschiedenen Schweizer Hochschulen zu sehen.

Eine in Zusammenarbeit mit dem Institut für Geschichte und Theorie der Architektur, ETH Zürich, Departement für Architektur konzipierte und gebaute Wanderausstellung des Stahlbau Zentrums Schweiz

Photos: Heidi Arens

European Steel Design Award

Die Jury nominierte ein weiteres Projekt für den “European Steel Design Award”, den die Europäische Konvention für Stahlbau (EKS) alle 2 Jahre pro Land vergibt. Der European Steel Design Award 2011 wurde für die Schweiz dem Schulhaus Leuschenbach, Zürich, zugesprochen, nachdem das Projekt 2009 bereits mit dem Prix Acier ausgezeichnet wurde.

 

Preisträger 2011: Schulhaus Leuschenbach, Zürich

Projektpartner

Bauherrschaft:       Stadt Zürich, Immobilienbewirtschaftung und Schul- und Sportdepartement, vertreten durch Amt für Hochbauten
Architekt:       Christian Kerez, Zürich in Zusammenarbeit mit BGS & Partner Architekten AG, Rapperswil
Ingenieure:       Dr. Schwartz Consulting AG, Zug in Zusammenarbeit mit dsp Ingenieure & Planer AG, Greifensee
Stahlbau:       Zwahlen & Mayr SA, Glattbrugg
Fertigstellung:       2009
Durch Anklicken können die Bilder honorarfrei heruntergeladen und unter Angabe des Copyrights (Foto: Dario Pfammatter, Architekturbüro Christian Kerez) für die Pressearbeit verwendet werden.

Das Schulhaus Leutschenbach gehört zu den ambitioniertesten Stahlbauten der Schweiz. Sowohl als Typologie für eine Schule als auch in seiner ungewöhnlichen Tragstruktur ist es ein Experiment. Der Bau steht auf der grünen Wiese in einem ehemaligen Industriequartier von Zürich und soll dem neuen, geplanten Stadtteil zu einem selbstbewussten, urbanen Gesicht verhelfen.

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Ein Gemeinschaftsprojekt von SZS und

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