Prix Acier | Schweizer Stahlbaupreis Prix Acier 2009

Das Stahlbau Zentrum Schweiz hat zum dritten Mal den Schweizer Stahlbaupreis Prix Acier ausgeschrieben. Er wird alle zwei Jahre für herausragende Bauwerke verliehen, bei denen der Baustoff Stahl als architektonisches Ausdrucksmittel eingesetzt wurde. Ziel ist die Förderung der Schweizer Stahlbaukompetenz und die Sensibilisierung für das technische Potenzial und die architektonische Ausdrucksstärke des Stahlbaus.

Fachjury

Für die Jurierung 2009 wurden insgesamt 44 Projekte eingereicht. Unter Beurteilung der ausgewiesenen Fachjury wurden insgesamt fünf Projekte mit dem Schweizer Stahlbaupreis Prix Acier 2009 ausgezeichnet. Die Reihenfolge der Projekte stellt keine Bewertung dar. Zudem vergab die Jury sieben Anerkennungen.

Peter Berger

Dipl. Arch. ETH, Theo Hotz AG, Zürich; Prof. an der BFH

Stefan Camenzind

Dipl. Arch. HTL SIA, Camenzind Evolution

 

Mario Fontana

Prof. Dr. dipl. Ing. ETH, IBK ETH Zürich

Christoph Gemperle

Dipl. Ing. ETH, Huber + Gemperle, Wil; Prof. an der  ZHAW, Winterthur

Evelyn C. Frisch

Dipl. Arch. ETH, ehm. Direktorin Stahlbau Zentrum Schweiz

Beat Jordi

Dipl. Arch. ETH BSA SIA, ADP Architekten, Zürich

 

 

Photogalerie Preisverleihung Prix Acier 2009

Photos: Heidi Arens & Johannes Dietschi

Gewinner

Baldachin, Bahnhofplatz Bern

Projektpartner

Bauherrschaft:       Bauherrengemeinschaft Neuer Bahnhofplatz Bern vetreten durch Stadtbauten Bern
Architekten:       Planergemeinschaft Bahnhofplatz Bern marchwell Valentino Marchisella Architekten,
      Zürich Wellmann Architekten AG, Zürich Wellmann Architekten AG,
      Bern Atelier 5 Architekten und Planer AG, Bern
Ingenieure:       Ove Arup Facade Engineering, London (Konzept) Ernst Basler + Partner AG, Zürich
      (Vor- u. Bauprojekt, Vordimensionierung) Walt + Galmarini AG, Zürich (Stahlbau)
      Dr. Lüchinger + Meyer Bauingenieure AG, Zürich (Glas)
Stahlbau:       Tuchschmid AG, Frauenfeld
Fertigstellung:       2008
Durch Anklicken können die Bilder honorarfrei heruntergeladen und unter Angabe des Copyrights (Foto: Tuchschmid/Alexander Gempeler, Bern) für die Pressearbeit verwendet werden.

Eine gläserne Welle überdacht den neuen Bahnhofplatz von Bern. Der rund 85 Meter lange und 40 Meter breite Baldachin überspannt die Haltestellen von Tram und Bus sowie einen grossen Teil des öffentlichen Platzes, der als neues Tor zur Altstadt an städtischer Prägnanz gewonnen hat. Unter der eleganten, leichten und transparenten Grossform, bleibt der Blick auf die historischen Fassaden der Stadt erhalten.

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Schulanlage Leutschenbach, Zürich

Projektpartner

Bauherrschaft:       Stadt Zürich, Immobilienbewirtschaftung und Schul- und Sportdepartement, vertreten durch Amt für Hochbauten
Architekten:       Christian Kerez, Zürich in Zusammenarbeit mit BGS & Partner Architekten AG, Rapperswil
Ingenieure:       Dr. Schwartz Consulting AG, Zug in Zusammenarbeit mit dsp Ingenieure & Planer AG, Greifensee
Stahlbau:       Zwahlen & Mayr SA, Glattbrugg
Fertigstellung:       2009
Durch Anklicken können die Bilder honorarfrei heruntergeladen und unter Angabe des Copyrights (Foto: Dario Pfammatter, Architekturbüro Christian Kerez) für die Pressearbeit verwendet werden.

Das Schulhaus Leutschenbach gehört zu den ambitioniertesten Stahlbauten der Schweiz. Sowohl als Typologie für eine Schule als auch in seiner ungewöhnlichen Tragstruktur ist es ein Experiment. Der Bau steht auf der grünen Wiese in einem ehemaligen Industriequartier von Zürich und soll dem neuen, geplanten Stadtteil zu einem selbstbewussten, urbanen Gesicht verhelfen.

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Zentrale Merck Serono, Genf

Projektpartner

Bauherrschaft:       Merck Serono SA, Genf
Architekten:       Murphy/Jahn, Chicago
Ingenieure:       Werner Sobek, Stuttgart
Stahlbau:       Sottas SA, Bulle
Fertigstellung:       2006
Fotos: © Merck Serono S.A. 2006 (Fotograf: Rainer Viertlböck, Gauting) Bei Interesse an diesem Pressefoto nehmen Sie bitte Kontakt auf mit: kommunikation@szs.ch

Der Neubau und die Sanierung des Verwaltungsgebäudes für das Pharmaunternehmen Merck/Serono in Genf zeichnen sich durch hochtransparente Stahl-Glas-Konstruktionen in Fassade und Dach aus. Besonders hervorzuheben sind das zu öffnende Dach über dem sogenannten Forum sowie die darunterliegenden Fassadenkonstruktionen. Es handelt sich hier um das weltweit grösste zu öffnende Glasdach.

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IMD – Maersk Mc-Kinney Moller Center, Lausanne

Projektpartner

Bauherrschaft:       IMD – International Institute for Management Development, Lausanne
Architekten:       Richter et Dahl Rocha Bureau d’architectes SA, Lausanne
Ingenieure:       MP Ingénieurs Conseils SA, Crissier
Stahlbau:       Sottas SA, Bulle
Fertigstellung:       2008
Durch Anklicken können die Bilder honorarfrei heruntergeladen und unter Angabe des Copyrights (Foto aussen: Yves André, St.-Aubin-Sauges; Foto innen: Olivier Wavre, Lausanne) für die Pressearbeit verwendet werden.

An exklusiver Lage mit Blick auf den Lac Léman erstreckt sich der Campus des International Institut for Management Development IMD. Der jüngste Neubau der Anlage ist ein Lehrgebäude mit diversen Hörsälen und Seminarräumen. Der weisse, langgestreckte Baukörper in Stahl ruht auf einem massiven Sockelgeschoss.

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Passerelle über die Verzasca, Tenero-Contra / Gordola

Projektpartner

Bauherrschaft:       Gemeinden Tenero-Contra / Gordola
Architekten:       Blue Office Architecture, Bellinzona
Ingenieure:       Giorgio Masotti, Bellinzona
Stahlbau:       Officine Ghidoni SA, Riazzino
Fertigstellung:       2005
Durch Anklicken kann das Bild honorarfrei heruntergeladen und unter Angabe des Copyrights (Foto: Danny Noel, Agarone) für die Pressearbeit verwendet werden.

Nahe der Mündung des Flusses Verzasca in den Lago Maggiore verbindet die Passerelle die beiden Gemeinden Tenero-Contra und Gordola. Sie ist Teil eines Weg- und Brückennetzes zwischen Bellinzona und Locarno und überquert mit 120 Metern eine natürliche Flusslandschaft der Verzasca.

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Anerkennungen

Collège de la Combe, Cugy

Projektpartner

Bauherrschaft:       ASICE Association Scolaire Intercommunale de Cugy et Environs, Cugy
Architekten:       FRAR Frei Rezakhanlou architectes, Lausanne, Genf
Ingenieure:       SD Ingénierie Lausanne SA, Lausanne
Stahlbau:       Sottas SA, Bulle
Fertigstellung:       2008
Durch Anklicken können die Bilder honorarfrei heruntergeladen und unter Angabe des Copyrights (Foto: Jean Michel Landecy, Genf) für die Pressearbeit verwendet werden.

Das Schulhaus „Collège de la Combe“ beherbergt die Schüler von vier kleinen Gemeinden des Kanton Waadt, nördlich von Lausanne gelegen. Der leichte, mehrgeschossige Stahlbau ist mit Holz verkleidet und integriert sich so harmonisch in die ländliche Umgebung.

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Sporthalle Gotthelf, Thun

Projektpartner

Bauherrschaft:       Stadt Thun, vertreten durch Amt für Stadtliegenschaften
Architekten:       müller verdan architekten, Zürich, ehemals müller verdan weineck architekten
Ingenieure:       Walt + Galmarini AG, Zürich
Stahlbau:       Jakem AG, Münchwilen
Fertigstellung:       2006
Durch Anklicken können die Bilder honorarfrei heruntergeladen und unter Angabe des Copyrights (Foto: Hannes Henz, Zürich) für die Pressearbeit verwendet werden.

Tagsüber grau schimmernd, nachts als leuchtender Dachkörper präsentiert sich diese Dreifachturnhalle als schwebend leichtes Grossvolumen. Über einem gedrungenen, vollständig verglasten Erdgeschoss erhebt sich eine fast textil anmutende Haube aus Stahl und lichtdurchlässigem Kunststoff. Die Typologie als Dreifachturnhalle ermöglicht parallele Turn- und Grossveranstaltungen mit Publikum.

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Perrondächer Glattalbahn, Zürich-Flughafen

Projektpartner

Bauherrschaft:       VBG Verkehrsbetriebe Glattal AG, Glattbrugg
Architekten:       Penzel Architektur GmbH, Zürich
Ingenieure:       Valier AG, Chur
Stahlbau:       Baltensperger AG, Höri
Fertigstellung:       2008
Durch Anklicken kann das Bild honorarfrei heruntergeladen und unter Angabe des Copyrights (Foto: Georg Aerni, Zürich) für die Pressearbeit verwendet werden.

Drei miteinander verbundene, dynamisch geformte Dachkonstruktionen charakterisieren den Weg zur Glattalbahn-Haltestelle am Flughafen Zürich. Aufgelegt auf drei fragmentarischen Wandscheiben aus Stahl im Design der Glattalbahn Infrastruktur, scheinen sie fast frei im Raum zu schweben.

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Villa Chardonne, Chardonne

Projektpartner

Bauherrschaft:       Heidi et Samuel Heiz, Chardonne
Architekten:       Made in Sàrl, Genf
Ingenieure:       Babel Ingénieurs Civils SA, Genf
Stahlbau:       Zwahlen & Mayr, Aigle
Fertigstellung:       2008
Durch Anklicken kann das Bild honorarfrei heruntergeladen und unter Angabe des Copyrights (Foto: made in Sàrl, Genf) für die Pressearbeit verwendet werden.

Wie eben erst gelandet, stützt sich das spektakuläre Einfamilienhaus am Steilhang des Genfer Sees ab. Die flugerprobte Bauherrschaft hat ihre Berufspassion auch in ihrem Wohnsitz umgesetzt: wie über eine Gangway steigt man seitlich in diesen schwebenden Wohnkörper aus Stahl und Glas ein und geniesst von hier einen unverbauten Blick aus der Höhe.

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Volière Bois de la Bâtie, Genf

Projektpartner

Bauherrschaft:       Ville de Genève – Service des bâtiments
Architekten:       Group 8 Associates Architects, Genf
Ingenieure:       Guscetti & Tournier SA Ingénierie civile, Carouge
Stahlbau:       Zwahlen & Mayr SA, Aigle
Fertigstellung:       2008
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In einem kleinen Waldstück mit Teich mitten in der Stadt Genf steht diese federleichte Voliere, die sich in ihrer Struktur ganz den umstehenden Bäumen angleicht. Die aus Stahlrohr verschweissten Baumstützen folgen nur scheinbar einem natürlichen Wuchs – dahinter steckt ein raffiniertes Modell für die Optimierung des Tragsystems,

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Paradise Street Fussgängerbrücke, Liverpool

Projektpartner

Bauherrschaft:       Grosvenor Developments, London
Architekten:       Wilkinson Eyre Architects Ltd., London
Ingenieure:       ARUP Northwest, Liverpool
Stahlbau:       Tuchschmid AG, Frauenfeld
Fertigstellung:       2008
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Liverpool war 2008 Kulturhauptstadt Europas. Seine Industrie-Geschichte verbindet die Stadt traditionell mit dem Schiffs- und Stahlbau. „Pradise Street“ heisst denn auch ein Teil des jüngsten Stadtentwicklungsprojektes, in dessen Zusammenhang diese Passerelle zwischen einem Parkhaus und einem bedeutenden Warenhaus realisiert wurde.

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Metallwerkstatt Dynamo, Zürich

Projektpartner

Bauherrschaft:       Stadt Zürich, Immobilienbewirtschaftung und Schul- und Sportdepartement, vertreten durch Amt für Hochbauten
Architekten:       phalt gmbh architekten, Zürich
Ingenieure:       WGG Schnetzer Puskas Ingenieure AG, Zürich
Stahlbau:       Kaufmann Spenglerei & Sanitär AG, Egg bei Zürich
Fertigstellung:       2009
Durch Anklicken können die Bilder honorarfrei heruntergeladen und unter Angabe des Copyrights (Foto: Dominique Marc Wehrli, Regensdorf) für die Pressearbeit verwendet werden.

Das Jugendkulturhaus Dynamo betreibt in der Stadt Zürich eine Metallwerkstatt. In Zuge umfangreicher Sanierungsarbeiten wurde in unmittelbarer Nähe zur Limmat eine neue Arbeitsstätte für junge Menschen mit zusätzlichem Büro- und Lagerraum erstellt. Die gut eingerichtete Werkstatt bietet den Benutzern umfangreiches Werkzeug für die Bearbeitung von Metall.

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Wanderausstellung Prix Acier 2009

Die Ausstellung präsentierte die insgesamt 12 preisgekrönten und anerkannten Projekte des Prix Acier 2009 in einer spannenden räumlichen Inszenierung.

Auf 12 grossen, volumenhaltigen Stelen aus unbehandeltem Stahlblech wurden die Projekte dokumentiert. Ein auf dem Boden liegender Gitterrost, ebenfalls aus unbehandeltem Stahl, fasst die einzelnen Stelen räumlich zu einem Ganzen und war bei der Besichtigung physisch erfahrbar. Detaillierte Pläne und Erklärungen veranschaulichten die konstruktiven und ästhetischen Aspekte der Bauwerke sowie die Stahlbaukompetenz der beteiligten Firmen. Grossformatige Ausschnitte der einzelnen Objekte dienten als Blickfang für die Besucher und rückten das Material Stahl ins Zentrum.

Die Eröffnung der Wanderausstellung erfolgte anlässlich der Preisverleihung am 30. September 2009 an der ETH Hönggerberg. Danach ging sie auf Tournée und war an verschiedenen Schweizer Hochschulen und Architekturforen sowie an der Swissbau zu sehen.

Eine in Zusammenarbeit mit dem Institut für Geschichte und Theorie der Architektur, ETH Zürich, Departement für Architektur konzipierte und gebaute Wanderausstellung des Stahlbau Zentrums Schweiz

Fotos: Heidi Arens

European Steel Design Award

Alle zwei Jahre verleiht die Europäische Konvention für Stahlbau EKS die Steel Design Awards. Diese Auszeichnung wird pro Land für ein herausragendes Beispiel in Architektur oder Ingenieurbau verliehen. Im Vordergrund stehen der kreative und wirtschaftliche Umgang mit dem Material Stahl, technische Innovation und konstruktive Virtuosität. Für die Schweiz erhielt das Stadion Letzigrund in Zürich den European Steel Design Award 2009.

 

Preisträger 2009: Stadion Letzigrund, Zürich

Projektpartner

Bauherrschaft:       Stadt Zürich, Amt für Hochbauten
Totalunternehmer:       Implenia Generalunternehmung AG, Dietlikon
Architekten:       Bétrix & Consolascio mit Eric Maier, Erlenbach Frei & Ehrensperger, Zürich
Ingenieure:       Walt + Galmarini, Zürich
Stahlbau:       ARGE Baltensperger AG, Höri und H. Wetter AG, Stetten
Fertigstellung:       2007
Durch Anklicken können die Bilder honorarfrei heruntergeladen und unter Angabe des Copyrights (Foto: EWA, swissprofessionals) für die Pressearbeit verwendet werden.

Das Stadion Letzigrund ist der grösste Schweizer Stahlbau des Jahres 2007. Das Besondere der Architektur ist ein begehbarer Umgang, der von einem leicht geknickten und geneigten Stahldach auf tanzenden Stützen überdacht wird. Dieser Umgang wird zur Promenade, die sowohl den offenen Stadionraum als auch die Stadt erfahren lässt.

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Ein Gemeinschaftsprojekt von SZS und

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