Die Stahl-Beton-Verbundbauweise besticht durch ihre vielen Vorteile: sie ist rationell, flexibel, spriessenfrei und brandsicher; mit vorfabrizierten Deckenelementen ist sie eine Trockenbauweise.

Auch im Geschossbau ist sie sinnvoll, insbesondere für Spannweiten über 6 Meter:
    • Der statisch mitwirkende Deckenbeton erlaubt geringere Bauhöhen für die Stahlträger.
    • Verbundstützen sind schlanker als Stahlstützen ohne Betonfüllung.
    • Stahl-Beton-Verbundquerschnitte mit ausreichender Bewehrung erreichen Feuerwiderstände bis R90.

In Stahlbauweise erstellte Industrieprojekte lassen sich problemlos an die betrieblichen Randbedingungen anpassen (stützenfreie Zonen, Kranbahnen, geplante Umnutzungen).
Der Raster der Fassadenstützen ist auf die Fassadenverkleidung abzustimmen. Innenstützen-Abstände von etwa 8 m sind punkto Baukosten am wirtschaftlichsten, grössere Stützenabstände bieten jedoch entscheidende betriebliche Vorteile - freie Spannweiten bis zu 80 m sind machbar.

Für spezifische Auskünfte siehe SZS-Beratung.

Die für ein komfortables Parkregime erforderliche freie Spannweite von ca. 16 m lässt sich in Stahlbauweise sehr wirtschaftlich mit Walzprofilen realisieren (dies gilt ebenso für die Geschossdecken von Parkhäusern). Bei hohen Schneelasten sind für Überdachungen auch Blechträger oder Lochträger interessant, da dort in der Regel die Konstruktionshöhe kein Kriterium ist. Siehe SZS-Publikation "Parkhäuser, Planungsgrundsätze, Beispiele, E9".

Für spezifische Auskünfte siehe SZS-Beratung.